Dosenlegerfrust in Norddeutschland

Wer Dosen suchen geht,möchte irgendwann der Community auch eigene Caches zum suchen bieten.

Man sucht sich einen schönen Platz,versteckt eine möglichst große und wasserdichte Dose,misst die Koordinaten ein,erstellt ein Listing und wartet auf Review.

So war es zumindest früher einmal….

Wenn man heutzutage auf Events oder bei anderen Gelegenheiten mit Cachern aus der Umgebung ins Gespräch kommt,stellt man schnell fest,dass im Norden der Republik immer weniger Owner Lust darauf haben Caches zu legen.

Aber warum?

Während früher der Hauptgrund für die Verweigerung des Publish ein Abstandsproblem war,kämpfen heute zukünftige Owner mit ganz anderen Problemen.

Bei Naturschutzgebieten wird z.B eine Genehmigung gefordert,auch wenn der Cache nachweislich gar nicht in einem NSG liegt.

Die Karten,auf denen die Gebiete eingezeichnet sind,stellen einen nur sehr vereinfachten Verlauf dar.

Auch Fotos vom zukünftigen GZ bringen da nichts,“wenn es auf der Karte im NSG ist,dann ist das so“

Das die Grenzen auf diesen Karten grade verlaufen und kleinere Ausbuchtungen nicht berücksichtigt werden,interessiert dabei nicht.

In manchen Gegenden sind Naturschutzgebiete schon Stellen wo mehr als drei Bäume an einer Stelle stehen…….

Bei eingereichten Tradicaches mit hoher D-Wertung wird eine Begründung für diese Wertung gefordert.

Ebenso soll der Verstecker sicherstellen,dass Beschädigungen vor Ort und eine Schädigung der Flora ausgeschlossen werden kann.

Dieses wird ohne eine Kenntnis der Gegebenheiten vor Ort verlangt.

Hohe T-Wertungen sind auch betroffen.

Hier muß man sich in der Satzung zum Schutz des Baumbestandes informieren,ob der Baum zu den geschützten Arten gehört.

Eine Genehmigung der Stadt oder Gemeinde sollte nach Möglichkeit auch vorliegen.

Sogar für eine magnetisch an einem Laternenpfahl „befestigte“ Dose wurden schon Genehmigungen verlangt…..

Sicher gibt es sinnvolle Regelungen,vor allem die den Schutz der Natur betreffen.

Man kann es aber auch übertreiben!

Wenn heutzutage eher danach gesucht wird was einen Cache verhindern könnte,kann ich Cacher verstehen,die die Lust verlieren Caches zu verstecken.

Für jeden Furz eine Genehmigung einzufordern ist sicher nicht der Richtige Weg!

Im Endeffekt verdient Groundspeak dadurch Geld,dass Caches für diese Plattform von den Mitgliedern kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Man kann sich durch die „richtigen“ Mitarbeiter sein Grab auch selber schaufeln…..

In diesem Sinne,ein schönes Wochenende!

 

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Eine Antwort auf Dosenlegerfrust in Norddeutschland

  1. ZDW sagt:

    …mal davon abgesehen das „die Dose“ schon zweimal gemuggelt wurde bis ein Reviewer das Listing liest!
    Aber naja, wenn man zu jedem Listing 2-3 Beanstandungen schafft – die real nicht existieren – dauert die Freischaltung manchmal eben etwas länger.
    Da sind es dann manchmal auch Abstandspobleme, wo gar keine sein können…

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