Dinge, die es für Geocacher (leider) noch nicht gibt……

Heutzutage gibt es (fast) alles zu kaufen was das Geocacherherz begehrt.

Viele nützliche Dinge, aber auch so einiges Überflüssige ist für Geld zu erwerben.

Ist der Markt nun wirklich gesättigt, oder gibt es noch Dinge, die uns Geocachern noch fehlen?

Na klar! – Hier ein paar (nicht immer ganz ernst gemeinte Beispiele)

1. Rollator-Halterung für GPS Geräte mit Vergrößerungslupe: Wir werden alle nicht jünger und der Altersdurchschnitt steigt im ganzen Land. Was liegt da also näher, als sich auf die Kunden von morgen vorzubereiten? Für den rüstigen Opi oder die dynamische Omi wäre diese Erfindung Gold wert. Mit einer GPS-Halterung am Rollator könnten beide Hände fest an den Haltegriffen bleiben und so ein sicheres Fortkommen garantieren.Nie mehr Senioren, die mit ihrem Gefährt ungebremst in die nächste Hecke brettern, weil die Gefahren der einhändigen Fahrt unterschätzt wurden. Die an der Halterung montierte Lupe verbessert die Ablesbarkeit des GPS-Gerätes deutlich und verhindert so ein Verirren des betagten Cachers.

2. Der Nano-Nager: Das Gefummel mit dem Logbuch ist nervig, häufig sind die Logstreifen voll – eigentlich mag (fast) niemand diese Dinger – NANOs. Viele Geocacher wünschen diese Geo-Popel zum Teufel. Weil Nanos in Deutschland keine natürlichen Feinde haben, wäre doch ein Tier schön, welches sich ausschließlich von diesen Dingern ernähren würde. Kaum ausgelegt, schon wäre das Teil Geschichte. Vielleicht züchtet ja mal jemand einen Nano-Nager….. Ich würde ihn kaufen!

3. Der Muggle-Freezer: Wer kennt es nicht, man möchte gerne endlich die tolle Filmdose unter der Parkbank loggen, aber da sitzt eine entenfütternde Omi mit ordentlich Sitzfleisch. Nichts hilft dabei den GZ blockierenden Muggle dazu zu bringen, endlich den Platz zu räumen. Warten ist nur manchmal ein probates Mittel, ein finsteres Gesicht auch. Schade eigentlich, dass es da nicht ein Gerät gibt, welches den Muggle für den Zeitraum des Logvorganges praktisch „einfriert“. Eine Art Hypnosegerät für die Hosentasche. Selbstverständlich völlig ungefährlich für alle Beteiligten und zu 100% biologisch abbaubar.

4. Die sprechende TB-Marke: Jeder Besitzer freut sich darüber, wenn sein ausgesetzter TB ordentlich Kilometer zurücklegt. Häufig werden diese Dinger aber auch geklaut und sicherlich nicht selten von Muggeln, die einen Geocache zufällig finden. Eine sprechende TB-Marke könnte diesem Zufallsfinder erklären, um was es sich bei dem gefundenen Gegenstand handelt und über die rechtlichen Konsequenzen bei einer Entwendung aufklären.

5. Das Scheiße-Sonar: Wie oft ist man bei der liebsten Freizeitbeschäftigung schon in die Hinterlassenschaften von vierbeinigen Begleitern ihrer rücksichtslosen Besitzer getreten und hat sich dabei das teure Schuhwerk eingesaut….. Sowas ist immer wieder ärgerlich, besonders wenn man es zu spät bemerkt und bei der Feststellung schon wieder im Cachemobil sitzt. Igitt! Ein eingebautes Hundekot-Sonar im GPS würde da nützliche Dienste leisten und auf der Karte nicht nur die nächsten Caches, sondern auch die „gefährlichen Tretminen“ der Umgebung anzeigen.

6. Verdienstkreuz für „besonders tolle Hechte“: Da mühen sich so manche Matrixkasper ab, durch das 125 malige Ausfüllen ihrer 81er Matrix Anerkennung und Ruhm bei ihren Cacherkollegen zu ernten und dann nimmt sie noch nicht mal jemand für voll. So ein Ärger aber auch….. Man ist doch so ein toller Hecht. Hier sollte die Regierung endlich eingreifen! Oder meinetwegen auch die EU! Wie kann man diesen verdienstvollen Menschen nur ihren mühsam erkämpften Ruhm vorenthalten? Das geht nicht und deshalb sollte dringend das „Verdienstkreuz für besonders tolle Hechte“ eingeführt werden. Damit sind diese Alphatiere des Geocachings auf jedem Event gleich als die anbetungswürdigen Halbgötter zu erkennen, die sie doch so gerne sein möchten.

7. Geocacherspezialversicherung: Natürlich wird die ärztliche Behandlung eines Geocachers bei einem Cacheunfall von der Krankenkasse bezahlt, aber was ist mit der Ausfallzeit des Cachers während der Genesung? Nun liegt man also krank im Bett und kann nicht cachen gehen – Höchststrafe für jeden echten Cacher. Die Geocacher-Spezialversicherung würde in diesem Fall einen „Ersatzmann“ bezahlen, der für den krankheitsbedingt unpässlichen Dosenjäger weiterhin auf Tour geht und Events besucht. Wahlweise kann der erkrankte Patient sich die entfallenen Dosen (Berechnung erfolgt durch den Founddurchschnitt der letzten 12 Monate) und die damit entgangene Freude auch in bar erstatten lassen. Eine Zusatzpolice tritt sogar bei dem Ausfall von geplanten Touren wegen Schlechtwetter, Tod oder zickiger Ehefrau in Kraft.

8. Powertrail-Servicekräfte: Gott wie nervig, alle 161 Meter mit dem Auto anhalten, aussteigen, Dose öffnen, loggen, Dose schließen, wieder einsteigen – und das etliche Male hintereinander…. Das muss doch auch anders gehen! Selbstverständlich! Am Anfang des Powertrails kann der komfortverwöhnte Cacher eine Gebühr für die Inanspruchnahme der Powertrail-Servicekräfte entrichten, die ihm die Dose b.z.w. das Logbuch durch das geöffnete Autofenster anreichen. Nie mehr schmerzende Knie am Ende eines langen Cachetages……

9. Das Geo-Gummi: Heutzutage gibt es kaum einen Gegenstand für Geocacher, auf dem kein Tracking-Code zu finden ist. Feuerzeuge, T-Shirts, Aufkleber für Autos u.s.w.  Warum dann nicht das Geo-Gummi für Geocacher? Das Kondom für den Discover-Wüstling. Selbstverständlich auch in Flecktarn zu bekommen. Für die „Feinschmecker“auch in der Geschmacksrichtung „Salmiakki“ erhältlich.

10. Der Vollgummi-Geocache: Geocacher scheinen überdurchschnittlich starke Leute zu sein, oder sind einige Geocaches einfach zu schwach? Häufig findet man beschädigte Dosen vor, die dann in den meisten Fällen auch nicht mehr wasserdicht sind. Abhilfe schafft hier der Vollgummi-Geocache. Diese Dose wird komplett aus alten Autoreifen recycelt. Die Wanddicke des Behälters beträgt 30 cm. Ob diese Dose aus einem Flugzeug abgeworfen oder von einem Leopard-Panzer überrollt wird – völlig egal, dieser Cache hält alles aus! Da soll der fünf Zentner schwere Geocacher mit seinen klodeckelgroßen Pranken nur kommen…….

Diese Aufzählung erhebt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

Vielleicht fällt dem einen oder anderen von euch ja auch noch etwas ein……

Eine schöne Woche noch!

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2 Antworten auf Dinge, die es für Geocacher (leider) noch nicht gibt……

  1. kaeschkaefer sagt:

    Super, da steckt Stoff für eine weitere Platte der Dosenfischer drin. Ich sag nur Deppendetektor.
    Klasse Artikel.

  2. Jörg sagt:

    Lach… wie immer: einfach klasse!
    Gruß Jörg!

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