Es war einmal…..

Mit dieser Einleitung beginnen Märchen, oder aber Erzählungen aus längst vergangenen Zeiten.

Vieles wirkt in unseren Erinnerungen viel rosiger, als es eigentlich war.

Drehen wir doch das goldene Rad der Zeit einmal zurück auf eine Zeit, in der die Reviewer bei uns im Norden noch Namen wie „Fortwo“ oder „StoerteBreker“ trugen…..

Damals konnte man im Prinzip die Uhr danach stellen, wann die Benachrichtigung von frisch veröffentlichten Caches im eigenen Postfach eintrudelten.

Die Wartezeit betrug damals von nur wenigen Minuten, bis zu höchstens drei Tagen.

Zu seiner Glanzzeit publishte der Reviewer „StoerteBreker“ annähernd jeden Abend die Warteschlangen des Nordens komplett alleine leer.

Ein Erlebnis aus dieser Zeit:

Ich wollte einem neuen Cacher zeigen, wie das mit dem Legen von Geocaches funktioniert.

Also Dose geschnappt, diese versteckt und Koordinaten ermittelt, dann die Daten telefonisch an die Frau zu Hause übermittelt, die dort schon das Listing fertigstellte und in die Warteschlange beförderte.

Als der Kollege und ich 10 Minuten später dort ankamen war der Cache schon gepublished.

DAS war keine Ausnahme, so etwas kam häufiger vor!

Begeben wir uns nun wieder in die heutige Zeit.

Beim Hobby Geocaching hat sich vieles verändert……

„Fortwo“ und auch „StoerteBreker“ sind keine Reviewer mehr, dafür haben wir nun deutlich mehr zuständige Reviewer für den Norden.

So weit so gut…..

Hört man sich heutzutage auf Events ein wenig um, so erfährt man von vielen Cachern, dass die Lust neue Caches zu verstecken stark nachgelassen hat.

Dieses liegt nach vielen Aussagen auch an den zur Zeit üblichen Wartezeiten auf Publish des eigenen Caches oder Events.

Auch ich bin wenig erfreut, wenn ich ein Eventlisting etwas mehr als zwei Wochen vor dem Eventdatum in die Warteschlange schiebe und es dann eine Woche bis zum Publish bedarf.

Geocaches lege ich aus diesem Grund schon gar nicht mehr.

So geht es aber auch vielen anderen Kollegen!

Selbstverständlich ist mir (und auch den meisten anderen Cachern bekannt), dass Reviewer auch nur Cacher sind, die dieses Ehrenamt neben ihrem Beruf und anderen Verpflichtungen ausüben.

ABER:

Warum werden eigentlich Leute erkoren, die scheinbar keine Freizeit zu haben scheinen?

Ich rede jetzt nicht von Ferien- und Urlaubszeiten, das Problem besteht im Norden nicht erst seit gestern!

Eigentlich seit „Fortwo“ und „StoerteBreker“ nicht mehr dabei sind……

Was bleibt ist die Erinnerung an frühere Zeiten und die Hoffnung, dass es doch irgendwann mal wieder einen Reviewer wie früher gibt.

In diesem Sinne, eine schöne Restwoche!

 

 

 

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6 Antworten auf Es war einmal…..

  1. ZDW sagt:

    Aber genau deswegen ist StoerteBreker auch ausgebrannt, weil er an einem Abend die ganze Queue leergefegt hat.
    Da bleiben Freizeit, Hobby (selber cachen) und andere Dinge auf der Strecke.

    Und dann kommt ja noch der Faktor „hoch²“, der sagt, das es mittlerweile immer mehr GeoCacher gibt die GeoCaches einreichen oder eben Winke-Winke-Events….

    Ich habe eine ziemlich einfache und effektve Lösung für das Problem:

    Mehr Reviewer und da müssen sich eben einfach mal Leute zur Verfügung stellen und da sind Leute wie – Team „DerAbRocker“ gerade prädestiniert.

    Einfach mal machen und probieren und ihr wisst ich meine das genau so wie ich es schreibe!

  2. Arno sagt:

    Ich bin zwar noch nicht so lange dabei als das ich die“ guten alten zeiten “ noch mit erlebt habe,aber Ihr habt vollkommen recht mit dem was Ihr sagt! Auch mir geht es so das mir die Lust vergeht einen neuen Cache zu legen, wenn dieser teilweise Wochen lang in einer Warteschleife schlummert und man dann vom reviewer gesagt bekommt das er so nicht gepublished werden kann! Wenn dann nach der Änderung wieder wochenlang wartet auf eine Veröffentlichung platzt einem einfach der Kragen und es gibt keine neuen Dosen mehr!

  3. Also ehrlich gesagt verdirbt mir das (Log-) Verhalten vieler Cacher eher den Spass am Cachen als eine etwas längere Wartezeit beim Publish.
    Zudem kommt derzeit soviel Blödsinn heraus, dass ich nicht wissen möchte, was die Reviewer so alles an Kommunikation mit unwissenden/renitenten Möchtegernownern wuppen müssen

  4. ksued sagt:

    Vielleicht ist die lange Warteschlage als Beitrag zur Qualitätssicherung zu verstehen. Wenn vielen die Lust zu Auslegen neuer Caches vergeht, muss das ja nicht unbedingt negativ sein.

  5. Brunellie sagt:

    Ich muss sagen das ich auch noch nicht all zu lange dabei bin und es daher nicht anders kenne. Ich bin aber überrascht das es tatsächlich mal anders lief.
    Ich frage immer einen reviewer vorher ob die Location noch frei ist, bevor ich irgendeine Dose Verstecke. Kann man jetzt nicht unbedingt mit einem Event vergleichen, aber so erspare ich mir wertvolle zeit für ggf. Änderungen im oder am Listing.
    Meist stelle ich auch mehrere Optionen zur Verfügung um so noch mehr potenzielle Orte zu erfragen. Dies hat bisher immer gut geklappt, da ich einmal eine Bauchlandung gemacht hatte, wobei ich 4x die Location ändern musste und zum dank wurde die Dose gemuggelt und ist seitdem nie wieder aufgetaucht, leider hat dann die Qualität einer neuen Dose gelitten und es musste eine artverwandte herhalten.
    Zum Thema Logbeiträge kann ich da nur zustimmen, einige sind nicht gerade motivierend etwas neues zu machen, aber diese werden meist durch nachfolgende Logs wieder wett gemacht und zeigen mir das es auch noch cacher gibt die auch keine Freunde von Einheitslogs oder dergleichen sind und die Mühe hinter so mancher Arbeit würdigen.

  6. Ahoi!

    Auch Dir vielen Dank für die netten Worte. Das ist nun schon das zweite Mal innerhalb weniger Tage, dass ich positiv in Erinnerungen schwelgen darf.

    Viele Grüße aus dem Land zwischen den Meeren,

    Kai (damals mal bekannt als StoerteBreker)

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