Aus Lust wird Frust….

In letzter Zeit häufen sich die Vorfälle von demolierten und/oder zerstörten Geocaches.

Unlängst berichteten wir schon von so einem Fall, bei dem ein TB-Hotel mutwillig aufgebrochen wurde.

Nun hat es auch eines der schönsten TB-Hotels im ganzen Norden getroffen.

Der Owner schrieb hierzu:

„Ich hab hier mal nach dem rechten geschaut….
Eine Reperatur mit vollständiger Renovierung wird jedoch erst im Frühjahr stattfinden.
Wenn ich dazu den noch Lust habe…

Den irgendwie vergeht es einem etwas schönes zu basteln wenn es immer wieder wegen Punktegier zerstört wird. Wenn etwas mal defekt ist wie zum Beispiel ein Schloß oder so etwas wird jedesmal mit Gewalt etwas aufgebrochen nur um ans Logbuch zu gelangen…. Irgendwie ist ein DNF nicht tragbar auf gewissen Touren von irgendwelchen Typen. Die Reparaturen häufen sich leider zunehmend und irgendwie kann ich meine Finaziellen Mittel auch wo anders einsetzten.

Ich lasse das Hotel erstmal so weiterlaufen, aber ich überlege ernsthaft ob es demnächst ne Fotodose hinterm Verkehrsschild wird.Scheint ja aufregender zu sein so etwas zu suchen und zu loggen.

Danke schön an alle Vollpfosten die dieses schöne Hobby zu nichte machen….schönen Dank aber auch.“

Eine Reaktion, die ich absolut nachvollziehen kann!

Bei einem Cache kann immer etwas kaputtgehen, aber dann steht man dazu und kontaktiert den Owner!

Wenn einem Cacher der Punkt in der Statistik so wichtig ist, dass er auf jedem Weg versucht an das Logbuch zu kommen und auch vor Zerstörung nicht zurückschreckt, dann solle sich dieser „Hobbykollege“ doch besser eine andere Freizeitbeschäftigung suchen!!!!

Sicherlich werden jetzt wieder so einige sagen „könnten ja auch Muggle gewesen sein“

Sicher!

Aber auch Aliens, der Weihnachtsmann oder spontane Selbstzerstörung…..

Leider ist es so, dass der Respekt vor fremden Eigentum immer mehr abhanden kommt.

Solche Cacher sollten sich wirklich einmal fragen, ob sie Lust darauf hätten, nur noch Filmdosen an der Leitplanke, oder lieblos in den Knick gepfefferte Dosen zu suchen.

Aufwändige Dosen sind das Salz in der Geocaching-Suppe, was einem zwischen dem ganzen Einheitspetlingbrei den Tag versüßt.

Geht respektvoll damit um!

Wir wünschen allen Lesern ein frohes Osterfest!

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Geocaching und Presse – Muss das sein?

Die Zeiten als Geocaching noch im Verborgenen gepielt werden konnte und nur ein paar Eingeweihte Bescheid wussten ist lange vorbei.

Geocaching ist heutzutage Thema von diversen Büchern, aber auch bei Sendungen im TV wird schon mal auf „Schnitzeljagd“ gegangen.

Alles eine Entwicklung der Zeit und nachvollziehbar.

Gestern erreichte mich nun ein Annoncement, in dem fast prahlerisch die Anwesenheit von reichlich Presse auf einem Event angekündigt wird.

„Zusätzlich sind wir überwältigt vom Medieninteresse, verschiedene Zeitungen, Radiostationen und sogar Fernsehsender werden sowohl vorher, als auch direkt vom Event, berichten.“

Dabei frage ich mich allerdings wirklich, ob das Anlocken dieser Medienvertreter nicht eher der Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls dient.

Davon mal abgesehen,was eine Radiosendung spannendes über ein Event berichten will, ohne bewegte Bilder oder zumindest Fotos zeigen zu können.

Interviews?

Okay, es soll ja auch Cacher geben, die von sich eigene Autogrammkarten produzieren lassen…..

Ich war auf unseren Events immer gegen Presse und habe auch schon einmal eine Reporterin des örtlichen „Käseblattes“ des Lokals verwiesen.

Denn eigentlich geht es bei einem Event um die Zusammenkunft von Cachern!

Nicht mehr, aber auch nicht weniger…..

Davon einmal abgesehen, dass es auch etlichen Cachern gar nicht recht sein dürfte ungefragt in die Öffentlichkeit gezogen zu werden.

Zumindest kenne ich viele Geocacher die so denken……

 

 

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Ein trauriger Tag…..

Heute erfuhren wir durch Zufall vom Tod einer ehemals guten Cacher-Freundin.

Wir waren völlig geschockt!

Während der männliche Teil des Teams schon 2013 von uns ging, auch noch genau an meinem Geburtstag, verließ in dieser Woche nun der weibliche Teil unsere Welt.

Wir hatten zwar schon seit einer ganzen Zeit keinerlei Kontakt mehr, allerdings verbinden die vergangenen Zeiten mit dem Hobby Geocaching bis heute!

Gemeinsam haben wir viele schöne Stunden verbracht.

Wir waren zusammen auf Events, Nachtcaches, rätselten zusammen und konnten auch den einen oder anderen FTF gemeinsam machen.

Aber es war nicht nur das Hobby was verband.

Unter anderem durften wir euch bei eurer silbernen Hochzeit mit einem erfundenen Multi-Beta-Test auf eine falsche Fährte locken und zu Plätzen eurer gemeinsamen Vergangenheit führen.

Danach führten wir euch dann zu eurer Feier mit Verwandten,Bekannten und Freunden.

Wir haben viel geteilt, auch wenn wir doch mal Fremde waren.

Mit der Zeit entstand so etwas wie Freundschaft.

Wir denken gerne an diese Zeit zurück!

Leider ist wird es diese Zeiten nun nie mehr geben……

Ein Hobby kann doch mehr verbinden, als man eigentlich wahrhaben oder zulassen will.

Der Verlust eines Wegbegleiters ist dann um so schmerzhafter.

Nun ist das Team Sommeranfang 13 wieder für immer vereint und wir wünschen euch alles Gute, wo immer ihr auch seid.

Wenn es irgendwann mal an der Zeit sein sollte für uns zu gehen, dann tippen wir ganz sicher eure Koordinaten in unserer Gerät und man sieht sich wieder.

Wir werden uns immer mit fröhlichen Gedanken an euch erinnern!

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„Beschiss“ ist es nur wenn es jemand merkt…..

Nachdem hier im Norden ja schon einige „Kollegen“ dafür bekannt geworden sind, Earthcaches mit fremden Fotos zu loggen, nun ein weiterer „dreister Fall“.

Hierbei handelt es sich um einen Hamburger Cacher, der schon seit Ewigkeiten auf der „Suche nach dem Schnitzel in der Dose ist“.

Schaut man sich einmal seine letzten „besuchten“ Eartcaches an, so fällt auf, dass der Besuch zwar auf das selbe Datum fällt, allerdings räumlich doch schon „ein Stück“ auseinander liegt.

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Genau genommen wurden am selben Datum sowohl Earthcaches in Bayern, als auch in Schleswig-Holstein besucht, wobei es im Norden „sogar“ noch zu weiteren 4 Caches gereicht hat…..

Okay, sowas ist nicht gänzlich unmöglich, auch ein Nachlog wegen verspäteter Logerlaubnis ist denkbar, allerdings ist es schon auffällig, dass bei allen Earthcache-Logs Fotos von anderen Cachern verwendet wurden.

Nicht ähnliche! Nein, die selben Fotos!

Das die Antworten von Earthcaches ebenso weitergegeben werden wie Mysterykoordinaten und Finalkoordinaten ist mir schon bewusst.

Allerdings hat die Praktik im Norden mittlerweile „dramatische“ Formen angenommen.

Cacher die an einem Cache den FTF loggen, werden teilweise schon Sekunden später angeschrieben und nach den Finalkoordinaten gefragt.

„Tolle Freunde“ informieren sich gegenseitig sofort nach Besuch eines Mystery-oder Multicaches über die Lage der Finaldose.

Ja, es soll sogar ganze „Loggemeinschaften“ geben, die sich gegenseitig im Logbuch eintragen.

Spart ja Sprit und tut niemanden weh…..

Merkwürdig ist schon, wenn man dann seltsamerweise nur einen Cacher vor Ort antrifft, der spätere Onlinelog aber etwas anderes aussagt!

Mittlerweile sind solche Leute (wohl zu oft „erwischt“ worden?) dazu übergegangen, den Besuch zwar online am gleichen Tag zu loggen, allerdings nicht mehr zu erwähnen, dass man gemeinsam unterwegs war.

Manche denken auch, dass sich andere Cacher die Hose mit einer Kneifzange anziehen……

Jetzt kommt sicherlich wieder von so Einigen der vielzitierte Satz „Jeder spielt das Spiel….bla bla bla“

Ich kann es nicht mehr hören und es ist schlichtweg reiner Blödsinn!

Wozu ein Spiel spielen, wenn man sich nicht an die Regeln halten will?

Ich finde es einfach nur ein trauriges Bild was so mancher Cacher mittlerweile abgibt.

Besonders wenn es sich um „Kollegen“ handelt, die mit ihren „Erfolgen“ (Geilster Matrixhengst aller Zeiten, Master of all Challenge-Caches, 10000 Tage am Stück ohne Pause durchgecacht u.s.w) prahlen und man irgendwann die Möglichkeit hat einmal hinter „die Kulissen“ zu schauen und erkennt, dass es sich dann doch nur um ein nach Anerkennung ringendes Würstchen handelt…..

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende!

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Ein Event erheitert den Norden

Events sprießen ja zur Zeit wie Pilze aus dem Boden, alleine am gestrigen Abend bekamen wir 7 oder 8 Publishmails.

Bei den Meisten schaut man kurz ins Listing und vergisst es schnell wieder, nicht so bei Diesem!

Unter dem Motto „Der Mai ist gekommen….“ findet am 7. Mai ein Event im Hamburger Stadtpark statt,

Eigentlich nichts ungewöhnliches, fanden doch in der Vergangenheit häufig dort Geocaching-Veranstaltungen statt.

Bei besagtem Event fiel sofort das drollige Listing ins Auge, für die dieser Owner in Hamburg bekannt ist.

Keine Kritik an dieser Stelle!

Lesenswert sind allerdings die Anmeldungen, Notes und Announcements.

Einfach nur putzig!

Wir sind gespannt welche Größe dieses Event am Ende erreichen wird.

Vielleicht ja sogar Mega-Status?

Das Problem der Fäkalienbeseitigung wird sich ja sicherlich zu aller Zufriedenheit lösen lassen……

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Ein schönes Wochenende!

 

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Dosenklau im großen Stil – Ärgernis der Woche II

Nachdem wir gestern von dem Fall eines mutwillig geplünderten und zerstörten TB-Hotels berichteten, gibt es nun einen weiteren unschönen Fall im Norden.

Hierbei handelt es sich um einen gezielten Anschlag auf eine Cacheserie im Bereich Rendsburg.

Bei dieser Serie handelt es sich um 23 Tradis und einem Mystery-Bonus, welche von unterschiedlichen Cachern aus dem Rendsburger Bereich gelegt wurde.

Diese Serie ist über ein größeres Gebiet verteilt und liegt nicht an einer einzelnen Straße!

Hier dazu die Note eines Owners:

„Alle kennen wir ihn…jeder hat schon einmal eine Begegnung mit ihm gehabt…die Rede ist vom SPIELVERDERBER! Sicherlich hat der ein oder andere schon einmal von der Outdoor Stammtisch Meilenstein Serie mit 23 Tradis und einem Mystery gehört. Die Serie ist laut Logs und persönlichen Gesprächen sehr gut angekommen bei Rendsburger Cachern und Cachern aus dem Umland. Heute war dann leider der Tag an dem wir die Begegnung mit dem SPIELVERDERBER hatten. Fast alle Meilensteine wurden geklaut! In unserer Owner Whatsapp Gruppe ging es heute heiß zu, denn fast im Viertelstundentakt kamen die Meldungen „Mein Stein ist auch weg“! Es trifft uns ein bisschen wie ein Schlag, denn es steckt viel Zeit, Mühe, Arbeit und auch ein paar Kosten in dem Projekt, was nun vorerst durch diesen SPIELVERDERBER gestoppt ist. Wir mussten leider fast alle Steine deaktivieren! Einige sind noch aktiv, da erstmal eine Ersatzlogmöglichkeit ausgelegt wurde in Form von Petlingen, Filmdosen oder ähnlichem. Es tut uns leid für alle die gerne diese Serie noch machen wollten oder schon die ersten Bonuszahlen eingesammelt haben. Den Bonus haben wir heute vorsichtshalber auch eingesammelt, da wir ihn vor einem Diebstahl schützen wollten! Wir werden uns im Kreise der Owner beraten, wie und ob es überhaupt weiter geht. Sollte irgendjemand Hinweise zum SPIELVERDERBER haben, so sind wir natürlich auch über jeden Tipp dankbar.“

Da, wie schon erwähnt, die Serie über einen größeren Bereich verteilt liegt, kann es sich bei diesen Vorkommnissen nur um einen gezielten Anschlag handeln.

Leider ist es immer wieder so, dass solche Vollpfosten (damit sind selbstverständlich die Cache-Diebe gemeint) nicht darüber nachdenken, dass sie nicht nur die Cacheowner mit einem solchen Verhalten treffen, sondern auch viele Geocacher, die diese Caches noch gerne besucht hätten.

Aber wer sich zu einem solchen für die Community schädlichen Verhalten herablässt, kann ohnehin nicht sonderlich viel in der Birne haben!

Wir hoffen, dass sich die Rendsburger Hobbykollegen nicht durch diese Vorfälle entmutigen lassen.

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende

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Reine Zerstörungswut – Das Ärgernis der Woche

Immer wieder ärgerlich ist es, wenn ein Geocache dem „Angriff“ von zerstörerischen Mitmenschen zum Opfer fällt.

So etwas passierte bedauerlicherweise in dieser Woche einem Hobbykollegen aus der Homezone.

Ein wirklich schönes TB-Hotel wurde Opfer von Vandalen.

Dieser Cache bestand aus einem großen Kasten mit zwei Türen, die durch Vorhängeschlösser gesichert waren.

Dabei war ein Zahlenschloss, welches die Tür bewachte, hinter denen die Coins und TBs ihren Platz fanden und ein Lock-Picking-Schloss, welches die Tür zum Logbuch sicherte.

Mit roher Gewalt wurden diese Türen auf der Scharnierseite aufgebrochen.

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Alle Reisenden, die Beleuchtungseinheit des Caches, sowie das Logbuch wurden entwendet, die Plastikdosen im Inneren und ein TB blieben verschont.

Bleibt nur zu hoffen, dass der Hobbykollege sich durch diesen verabscheuungswürdigen Vorfall nicht entmutigen lässt und das die entwendeten Coins und TBs vielleicht doch irgendwann irgendwo wieder auftauchen!

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende

 

 

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Eine Zeit, als es noch keine Favoritenpunkte und Souvenirs gab…

Seit annähernd acht Jahren betreiben wir nun das Hobby Geocaching und „feiern“ gemnächst den 14000 gefundenen Geocache.

Zeit dafür einmal zurück zu blicken…..

2008 wurden wir von einem Polizist, der dieses Hobby betreibt auf unsere erste Tour mitgenommen.

Damals war noch alles neu und jeder Cache ein besonderes Erlebnis.

An diesem ersten Tag trafen wir einen anderen Geocacher auf dieser Tour und sahen einen ersten TB.

Einen Tag später legten wir unseren eigenen Account an und sahen uns nach einem günstigen GPS um.

Bei Ebay ersteigerten wir uns ein „Lowrance iFinder GO“ und fanden damit unsere ersten Geocaches.

Damals noch ohne Karte und nur vom Pfeil des Kompasses geleitet.

Das Hobby zog uns in seinen Bann und wir besorgten uns bessere Geräte.

Es folgten ein Garmin GPS 60 und ein Garmin Oregon 300.

Endlich ein Gerät mit Kartendarstellung, was für eine Verbesserung!

Irgendwann besuchten wir auch unser erstes Geocaching-Event, ein Flashmob-Event in Hamburg.

Was für „merkwürdige“ Leute man kennenlernte…..

Viele Geocacher aus dieser Zeit betreiben das Hobby auch noch heute, vielleicht nicht mehr so intensiv wie früher, aber es gibt sie noch.

Andere haben das Hobby aufgegeben und einige weilen leider nicht mehr unter uns.

So ist der Lauf der Zeit….

Dann entstand irgendwann das Bedürfnis, einen Geocache sein eigen zu nennen.

Es wurde eine schöne Stelle ausgesucht und die Koordinaten mit unzähligen Messungen ermittelt, man wollte ja nichts falsch machen.

Es wurden weitere Geocaches geplant und gelegt, bei denen man dann auch manchmal andere Geocacher traf und kennenlernte.

Dann kam der erste Auslandsurlaub, bei dem natürlich auch Dosen gesucht werden sollten.

Dänemark, Land der Munitionskisten

Zumindest fand man damals sehr viele von diesen Cachebehältern, die nach wie vor zu unseren persönlichen Lieblingsbehältnissen zählen

Gefühlt ging es zur damaligen Zeit gemütlicher zu beim Geocaching.

Die meisten Events waren eher Stammtische und Mega-Events eine Seltenheit, zumindest in Deutschland.

Apropos Events, Events veranstalteten wir selbstverständlich auch!

Zuerst gemeinsam mit einem damals befreundeten Geocacher, später dann alleine.

Man lernte so unheimlich viele neue Hobbykollegen kennen und es entwickelten sich Cacherfreundschaften, die bis heute anhalten.

Auch gute Bekanntschaften aus dieser Zeit bestehen bis heute.

Es folgten erste „Auftritte“ in Podcasts und der erste Besuch eines Mega-Events.

Wir veranstalteten ein Geocoin-Rennen und waren Mitveranstalter beim Wettbewerb „Stromarns Cache des Jahres“.

Bevor wir Mitveranstalter wurden, nahmen wir auch an diesem Wettbewerb teil und gewannen zwei Mal die Kategorie „Tradi“ und „beste Dose“.

Wir veranstalteten Indoor-und Outdoor-Events, mit und ohne Motto, den beliebten Geocacher-Flohmarkt gemeinsam mit einem Cacherfreund u.s.w

Wolle man alles aufzählen, was man in den Jahren erlebt hat, man müsste wahrscheinlich ein Buch schreiben……

Zumindest blieben wir Geocaching.com treu und loggten nie Caches auf Plattformen wie Opencaching.

Warum? Keine Ahnung, sprach uns nie an und reizte uns auch nie.

Apropos Geocaching.com:

Über die Jahre änderte sich viel auf der Plattform von Groundspeak.

Irgendwann gab es Souvenirs, Giga-Events und Favoritenpunkte.

Nicht jede Veränderung war gefühlt eine Verbesserung.

Genannt seinen da zum Beispiel die Challenge-Caches, die so etwas wie einen Wettbewrb um „höher, weiter, schneller“ ins Hobby brachten.

Nüchtern betrachtet eigentlich nur ein „Schwanzvergleich“.

Wer es nötig hat……

Im Laufe der Zeit änderte sich auch die Form der Geocaches.

Während es früher noch häufiger Gurkengläser und Eisbehälter zu finden gab, hielten nun Lock&Lock Dosen Einzug.

Auch gibt es heutzutage mit Technik versehene Dosen, die damals noch gar nicht vorstellbar gewesen wären.

Selbstverständlich hat sich auch die Menge der verfügbaren Geocaches von heute gegenüber 2008 deutlich verändert.

Während es zu unserer Anfangszeit in unserem Städtchen nur an die 20 Geocaches gab, ist dies heute ein Vielfaches der Menge.

Aber Quantität bedeutet nicht zwangsläufig Qualität…..

Sicher war „früher“ auch nicht jede Dose toll und nicht jeder Versteckort sehenswert.

Wie schon erwähnt war in der „guten alten Zeit“ nicht alles besser, aber gefühlt deutlich gemütlicher.

Nun schreiben wir schon das Jahr 2016 und wir haben nach wie vor „Bock auf dieses Hobby“.

Mittlerweile sehen wir alles etwas gelassener und Dinge, die uns früher wahrscheinlich noch aufgeregt hätten, amüsieren uns eher.

Soll sich jeder so zum Löffel machen, wie er es gerne möchte!

Nervige Cacherkollegen verschwinden (meist) irgendwann wieder in der Versenkung, so zeigt es zumindest die Erfahrung der Jahre.

Wir haben schon so viele kommen und wieder gehen gesehen……

Wer meint, sich bei oder durch dieses Hobby einen Namen zu machen, oder „berühmt“ zu werden, ist ohnehin falsch gepolt.

Gespannt sind wir, was die nächsten Jahre an Veränderungen (positiv wie negativ) bringen und wohin die Reise dieses Hobbys geht.

Ob wir es je bereut haben, dieses Hobby begonnen zu haben?

Ein klares „Nein“!

Würde man etwas anders machen?

Mit dem Wissen von heute sicherlich, wobei alle Handlungen und Entscheidungen der Vergangenheit zum damaligen Zeitpunkt nachvollziehbar sind.

Sicherlich hat man auch so manches verbockt, aber das gehört nun einmal dazu.

Alle Diskussionen die man geführt hat, alle „Feinde“ die man sich gemacht hat, alle Geocaches die man besucht hat, alle Freunde die man sich gemacht und manchmal auch wieder verloren hat, alle Touren die man gemacht hat, alles was man gesagt/geschrieben/gelesen hat, gehört dazu.

Zu einem selbst, zur eigenen „Cacherlaufbahn“ und somit auch zu diesem Hobby.

Wir bleiben auf jeden Fall dabei, zumindest solange es uns noch Spaß macht…..

 

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Wenn Einer eine Reise tut……

……dann ist das leider nicht immer gut.

Manche Geocacher veranstalten gerne Events an Orten, die sie besuchen, oder an denen sie sich einen längeren Moment aufhalten.

Häufig sind dies sogenannte „Meet&Greet“-Events von einer halben Stunde, bei vielen auch als „Winke-Winke-Event“ bekannt.

Leider kann dabei so einiges in die Hose gehen, wie folgendes Beispiel zeigen wird.

Besagtes Event sollte an einem Sonntag in einer großen deutschen Stadt stattfinden.

Sollte…… denn eigentlich meinte der Owner den Montag, kam aber scheinbar mit seinem Kalender nicht ganz klar.

Einen Tag vor dem Event kam eine Note von einem Geocacher, der an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte:

„Moin,
leider klappt es am Sonntag nun doch nicht.“

Nun hätte man natürlich merken können, dass irgendetwas nicht so ganz stimmt……

Dieser Owner leider nicht, so nahm das „Unheil“ seinen Lauf.

Zufällig befand sich der angegebene Treffpunkt an einer Stelle, die an besagtem Sonntag 3 Euro Eintritt kostet.

Aber Geocacher sind ja Meister der Improvisation!

Einige fanden sich zusammen, bastelten selbst ein Logbuch, oder loggten gleich per Foto.

Alles völlig in Ordnung und nachvollziehbar (meiner Meinung nach), denn was sollen die Besucher eines Events unter dem Fauxpas eines Owners leiden.

Der Owner steuerte per Note eine Art Entschuldigung bei und alle waren glücklich.

Tage später……

Das Event war nun schon ein paar Tage vorbei, da kam der „Veranstalter“ auf die glorreiche Idee, er könne doch mal kurzfristig die Wertung anheben und das nicht von ihm besuchte Event selber loggen.

Im Listing gesellte sich plötzlich zu dem Attribut „für Rollstuhlfahrer geeignet“ eine Terrain-Wertung von 2,5 und der Log:

„ist ja merkwürdig, dass ich als einziger im logbuch stehe…“

des Veranstalters hinzu.

Irgendwie klingt das ein wenig wie Hohn, den die fehlgeleiteten Besucher dieses Events nun wirklich nicht verdient haben!

Das muss  wohl Einer den Event-Punkt sehr nötig gehabt haben.

Vielleicht gibt es ja auch irgendwo einen Challenge-Cache „Veranstalte in jedem Bundesland ein Event“.

Traurig oder peinlich, entscheidet selbst……

Einen schönen Start ins Wochenende!

 

 

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Gewinnspiel: Karten für das Miniatur Wunderland in Hamburg

Hamburg „die schönste Stadt der Welt“ ist immer einen Besuch wert!

Nicht nur unzählige Sehenswürdigkeiten gibt es hier zu entdecken,auch die Hamburger Geocaches bieten für jeden Geschmack etwas.

Um euren nächsten Hamburg-Besuch um ein weiteres Highlight zu bereichern, verlosen wir nun zwei Eintrittskarten (1xErwachsener und 1xKind) für das Miniatur Wunderland in Hamburg.

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Wie könnt ihr am Gewinnspiel teilnehmen?

Ganz einfach!

Schreibt einfach zu diesem Artikel einen Kommentar, in dem ihr euer witzigstes Erlebnis beim Geocaching beschreibt.

Je lustiger, umso besser!

Bitte den Cacher-Nickname nicht vergessen.

Das Gewinnspiel endet am 29.2.2016 um 22 Uhr.

Der Gewinner wird nach Ende dieses Gewinnspiel von uns benachrichtigt.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!

 

 

 

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